zum Thema Beziehung und Partnerschaft:
Harriet Braiker: Giftige Beziehungen. Wenn andere uns krank machen. Krüger 1993
Faszinierend treffender Ratgeber über die Folgen von Beziehungen zu "toxischen" Persönlichkeiten wie Borderlinern und Narzissten, was deren "Opfer" fast automatisch falsch machen und was stattdessen sinnvoller wäre.
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Howard M. Halpern: How to Break Your Addiction to a Person. Bantam 2004
Für jeden, der Probleme hat, sich von einem Partner zu trennen, der ihm nicht gut tut, bietet dieses Buch einige großartige Einsichten.
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Leil Lowndes: Updating! How to Get a Man or Woman Who Once Seemed Out of Your League. McGraw-Hill 2004
Wie alle Bücher dieser Autorin zeichnet sich auch dieses durch brauchbare, nachvollziehbare Ratschläge aus.
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Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation. Junfermann 2001
Vielleicht endlich der lang gesuchte Königsweg, um Konflikte in den unterschiedlichsten Beziehungen zu klären, ohne dass Verletzungen entstehen. Als Methode zugleich spirituell und mit Hand und Fuß.
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zur Geschlechterdebatte:
Warren Farrell: Women Can´t Hear, What Men Don´t Say. Destroying Mythy, Creating Love. New York 1999
Der bekannte Autor von "Mythos Männermacht" legt hier einen von mehreren hervorragend recherchierten Nachfolgetiteln vor. Farrell zertrümmert einige weitere populäre Irrtümer, etwa dass hauptsächlich Frauen Opfer häuslicher Gewalt sind oder hauptsächlich Frauen unter der Doppelbelastung Haushalt und Beruf leiden. In einem umfassenden zweiten Teil kommt er seiner eigentlichen Tätigkeit als Beziehungsberater nach und legt dar, wie Männer und Frauen auch in Zeiten des Geschlechterkrieges wieder zueinander finden können.
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Eva Julia Fischkurt: Wenn Frauen nicht mehr lieben. Goldmann 2000
Diese Streitschrift konnte die Autorin, eine erfahrene Therapeutin, offenbar nur unter Pseudonym herausbringen: Sie ruft darin dazu auf, die Vorwurfshaltung und Geringschätzung der Frauen gegenüber dem männlichen Geschlecht endlich aufzugeben. Emanzipation und Männerhass ist nämlich nicht dasselbe.
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Paul-Hermann Gruner: Frauen und Kinder zuerst. Denkblockade Feminismus. Reinbek bei Hamburg 2000
Ein "Scheibenwischer"-Kabarettist bringt noch einmal auf den Punkt, was Esther Vilar vor dreißig Jahren schon sagte: Im Geschlechterverhältnis sind Männer mindestens ebenso sehr die Opfer wie Frauen. Provokant, fesselnd und sehr eingängig geschrieben.
Markus Alexander Homes:Von der Mutter missbraucht. Books-on-demand 2004
Ein Tabuthema, das andere Verlage offenbar nicht mit der Kneifzange anfangen wollten (kenne ich gut). Die Fakten sind gründlichst recherchiert und aufbereitet.
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Karin Jäckel:Wer sind die Täter? Die andere Seite des Kindesmißbrauchs. München 1996
Jäckel machte mit diesem Buch erstmals einer größeren Öffentlichkeit bewusst, dass sexueller Missbrauch nicht automatisch Mädchen als Opfer und Männer als Täter bedeutet.
Patricia Pearson: When She Was Bad: Violent Women and the Myth of Innocence. New York 1997
Ein packendes Buch über das Tabuthema weibliche Gewalt - von Gangmitgliedern bis zu Lustmörderinnen. Nicht weniger interessant ist Pearsons Auseinandersetzung mit der Frage, warum Frauengewalt in den Medien grundsätzlich verharmlost, beschönigt oder anderweitig idealisiert wird. Dazu gehört auch eine grundlegende Kritik an der feministischen Bewegung.
Sophia Phoca und Rebecca Wright: Introducing Postfeminism. Totem 1999
Melanie Klein, Anna Freud und Judith Butler, Lacan, Levi-Strauss und Saussure, Kristeva und Irigaray, Poststrukturalismus, Dekonstruktion, Cyberfeminismus, black feminism, male gaze in narrative cinema, die Hyperrealität in der Postmoderne ... wenn Sie auf sowas abfahren, Sie aber bisher kaum ein Wort verstanden haben, bietet dieses Bilderbuch einen guten Einstieg.
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Terrence Real: Mir geht´s doch gut. Männliche Depressionen - warum sie so oft verborgen bleiben, woran man sie erkennt und wie man sie heilen kann. München 1999
Dieser Autor bricht das Schweigetabu, das bislang dazu führte, dass man Depressionen lediglich bei Frauen als Problem wahrnahm. Tatsächlich leiden Männer genauso häufig unter Depressionen, aber weil sie in unserer Gesellschaft gefälligst stark sein müssen und sich an niemanden anlehnen können, führt ihr Leiden oft zu Gewalttätigkeit, Sucht oder Selbstmord.
Cathy Young: Ceasefire! Why Women and Men Must Join Forces to Achieve True Equality. New York 1999
Young legt die Schwachstellen der Konservativen ebenso bloß wie die der politisch Korrekten und plädiert dafür, einen sinnlosen und geradezu grotesk eskalierten Geschlechterkrieg schnellstmöglich zu beenden. Differenziert, sachlich und mit einer gehörigen Portion gesundem Menschenverstand ausgestattet ist dies vielleicht das ideale Buch für alle, denen die Maskulisten wie die Feministinnen mehr als nur einen Zacken zu herb oder zu wehleidig drauf sind.
zum Thema Sexualität:
Paul Joannides: Wild Thing. Goldmann 1998
Dieses Buch ist nicht wirklich ein Geheimtipp, aber es trägt seinen guten Ruf mit Recht. Klar, witzig und unverkrampft erklärt Joannides so ziemlich alles, was man wissen muss.
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Eva Margolies: Der Mann und seine sexuellen Probleme. Kabel 1996
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dessen Autorin (eine Sextherapeutin) sich dermaßen gut in männliche Sexualprobleme wie vorzeitigem Samenerguss, Erektionsstörungen und sexuelle Unerfahrenheit bis ins vierte oder fünfte Lebensjahrzehnt einfühlen und ihre Hintergründe und Zusamenhänge zutreffend analysieren konnte. Lediglich beim Thema Sadomasochismus kann ich nicht jeden Satz unterschreiben. Wer den deutschen Buchmarkt kennt, wird sich nicht wundern, dass ausgerechnet dieser Titel im Handel vergriffen ist. Gottlob gibt es Bibliotheken!
Charles Moser und Janet Hardy: Sex Disasters And How to Survive Them. Greenery Press 2002
Was sollte man tun, wenn man sein Kondom in seinem Partner verliert, sich mit seinem Zungenpiercing in ihrem Klitorispiercing verhakt oder beim Fisting seine Faust nicht mehr aus dem Hintern seines Lovers lösen kann? Wie verhält man sich, wenn einen der Sexpartner plötzlich wegen Vergewaltigung anzeigt oder man beim Lecken eine Kiefersperre bekommt? Praktische und nachvollziehbare Tipps für jedermann, der sexuelle Handlungen in Erwägung zieht und dabei auf das Schlimmste vorbereitet sein möchte.
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Kathrin Passig: Die Wahl der Qual. Neu aufgelegt Rowohlt 2004
Auch wegen seines frischen, pfiffigen Stils immer noch die Nummer Eins unter den deutschen SM-Ratgebern. Ich wünschte, ich könnte so flott schreiben!
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Nadine Strossen: Zur Verteidigung der Pornographie. Für die Freiheit des Wortes, Sex und die Rechte der Frauen. Zürich 1997
Nadine Strossen, Vorsitzende einer US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der Feminists for Free Expression, erklärt hier, warum nicht die Pornographie, sondern ihr Verbot ein gefährlicher Rückschlag für Frauenrechte und Emanzipation wäre. Die Mitglieder der Pro-Zensur-Bewegung porträtiert sie dabei in deren eigenen Aussagen und Aktionen als Anhängerinnen einer puritanischen Erotikfeindlichkeit, die alles ablehnt, was mit Lust und freier, selbstbestimmter Sexualität zu tun hat.
Bücher zur Schärfung des ethischen Urteilsvermögens:
Martin Cohen: 99 moralische Zwickmühlen. Campus 2004
Cohen, Herausgeber der Zeitschrift "The Philosopher" und Autor eines erfolgreichen Buches über philosophische Rätsel, stellt hier ethische Problemfälle vor, mit denen sich die Leser auseinandersetzen können, um ihre Orientierungsfähigkeit in diesem Bereich zu stärken. Im zweiten Teil erörtert Cohen diese Fragen mit professionellem Rüstzeug, ohne jedoch verbindliche "Lösungen" vorzugeben. Schließlich soll der Leser ja lernen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, statt auf Autoritäten zu hören.
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Randy Cohen: The Good, the Bad and the Difference. How to Tell Right from Wrong in Everyday Situations. Random House 2002
Der Ethik-Ratgeber des "New York Times Magazines" beantworter Fragen seiner Leser, was ethische Zweifelsfälle des Alltag betrifft. Das Buch ist ein Sparring für die Urteilskraft unseres Gewissens - und das auf sehr unterhaltsame Weise.
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Arthur Dobrin: Ethics for Everyone. How to Increase Your Moral Intelligence. Wiley 2002
In einundzwanzig ethisch kniffligen Situationen des Alltags und "Ethik-Quizes" wird der Leser um seine Einschätzungen gebeten. Spirituelle Führer, Ratgeber, Anwälte und Psychologen helfen dabei mit ihrem Fachverstand.
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Rainer Erlinger: Lügen haben rote Ohren. List 2004
Der "Ethik-Doktor" des SZ-Magazins klärt Gewissensfragen in diesem Buch, das sich vor allem an Kinder richtet, aber auch von Erwachsenen gelesen werden kann.
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Rushworth M. Kidder: How Good People Make Tough Choices. Resolving the Dilemmas of Ethical Living. Fireside 1995
Anders als die vorgenannten Bücher stellt Kidder dem Leser keine ethischen Streitfragen als zu lösende Problemaufgaben, sondern erläutert die Strukturen hinter solchen Dilemmas. Ihr zufolge läuft es meistens auf eine der folgenden vier Güterabwägungen hinaus: Wahrheit gegen Loyalität, der Einzelne gegen die Gesellschaft, kurzfristiger gegenüber langfristigem Nutzen, Gerechtigkeit gegenüber Gnade. Das Buch entwirrt ethische Knoten und macht den Kopf wieder frei.
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David Bruce Ingram und Jennifer Parks: The Complete Idiot´s Guide to Understanding Ethics. Alpha Books 2002
Ein höchst übersichtlicher Lehrgang der Ethik von den alten Griechen bis zu hochaktuellen Problemen wie "Rasse", Geschlecht, Tierrechte, Umweltschutz, Gen-Ethik, Geschäftsmoral, Sterbehilfe, Einwanderung und vieles mehr.
zum Thema Leben nach dem Tod:
Margaret Atwater: The Complete Idiot´s Guide to Near-Death Experiences. Macmillan 2000
Alles, was Sie je über dieses Thema wissen wollten, und mehr - einschließlich der Gegenthesen der Skeptiker und warum sie letztlich nicht überzeugen. Das alles enorm lesefreundlich präsentiert.
Carl Becker: Paranormal Experience and Survival of Death. New York 1993
Ein spannender Überblick über viele Erkenntnisse, von denen Sie vermutlich noch nichts gehört haben.
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Stephen Braude: Immortal Remains. Rowman & Littlefield 2003
Extrem anspruchsvolle und tiefschürfende Analyse darüber, ob wir wirklich guten Grund haben, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Trotz merklicher Vorsicht und Zurückhaltung gelangt Braude zu einem positiven Ergebnis.
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Etzel Cardena: Varieties of Anomalous Experience. American Psychological Association 2000
Die größte US-amerikanische Psychologen-Vereinigung nimmt die Überlebensforschung endlich als wissenschaftliches Gebiet ernst. Erwarten Sie auf diesen Seiten keine einfachen Antworten.
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David Ray Griffin: Parapsychology, Philosophy and Spirituality. State University of New York 1997
Sie halten es für erwiesen, dass das Bewusstsein eine Art Nebenprodukt von elektrischen Vorgängen im Gehirn ist und Religion nichts weiter als ein tröstendes Ammenmärchen, das nur Leichtgläubige überzeugt? Dann sollten Sie vielleicht dieses Buch lesen: Auf einem sehr hohen Niveau und auf gründlicher Faktenbasis erklärt Griffin, warum das materialistische Weltbild letztlich nicht stimmig ist.
Dean Radin: The Conscious Universe. Harper San Francisco 1997
Zugegeben: Radin sagt in diesem Buch so gut wie nichts über das Jenseits, aber er hat allerhand Infos und Argumente für all jene, die Parapsychologie immer noch für eine Pseudo-Wissenschaft halten.
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Kenneth Ring: Lessons from the Light. Moment Point Press 1998
Ein weiteres solides und aufbauendes Buch über Nahtodes-Erlebnisse.
Archie Roy: The Archives of the Mind. SNU Publications 1996
Roy, als Astronom ebenso renommiert wie als Parapsychologe, hält die Existenz eines Jenseits inzwischen für erwiesen. Überzeugende Belege liefert er in diesem Buch. Und nein, es ist nicht der übliche Eso-Krempel, bei dem das Wort "erwiesen" recht leichtfertig benutzt wird.
Michael Sabom: Light and Death. One Doctor´s Fascinating Account of Near-Death Experiences. Zondervan 1998
Die detaillierte Schilderung des Falles Pam Reynolds, deren Gehirn von dem Chirurgen Sabom mit einer neuartigen Methode komplett auf Eis gelegt wurde, woraufhin ihr Bewusstsein wach blieb und Dinge wahrnahm, die sie nicht hätte wahrnehmen dürfen.
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Grant und Jane Solomon: The Scole Experiment. Piatkus 1999
Ein lesefreundlicher Bericht, über das vermutlich aufsehenerregendste und verwirrendste Experiment mit spirituellen Medien, das in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat. Mit hübschen Farbtafeln von einem augenscheinlichen Kontakt mit einer jenseitigen Welt. Glauben Sie´s oder nicht.
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Douglas Stokes: The Nature of Mind. McFarland & Company 1997
Dieses Buch über die Natur des menschlichen Bewusstseins ist wirklich kompliziert und anspruchsvoll, weil es von den neusten Erkenntnissen über das menschliche Gehirn bis zur Parapsychologie vieles abdeckt. Stokes bliebt zunächst skeptisch, was ein Jenseits angeht, aber im Abschlusskapitel entdeckt er im anthropischen Prinzip des Universums plötzlich doch noch Gott.
Hans TenDam: Exploring Reincarnation. Überarbeitete Ausgabe Rider 2003
Von allen Büchern, die ich kenne, gibt dieses den umfassendsten Überblick über den Stand der Reinkarnationsforschung - und das in einem nüchternen Tonfall. Als eine Art Bonus stellt es ein stimmiges metaphysisches Weltbild dar.
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Jenny Wade: Changes of Mind. State University of New York 1996
Wenn Sie auf transpersonale Psychologie stehen, Ihnen Ken Wilber aber zu diffus und verschwatzt ist, dann probieren Sie es doch einmal hiermit.
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Gary Schwartz: The Afterlife Experiments. Breakthrough Scientific Evidence for Life after Death. Atria Books 2002
Schwartz wurde zu Recht dafür gescholten, dass er marktschreierisch so tue, als habe er mit seinen Experimenten die Existenz eines Jenseits bereits bewiesen. Dem ist nicht so. Man muss ihm aber zugute halten, dass er diese Fragestellung überhaupt auf streng wissenschaftliche Weise untersucht hat und seine Ergebnisse wirklich stark in diese Richtung weisen. Die Zukunft wird zeigen, wie sehr sich konkurrierende Erklärungsmodelle (nicht zuletzt Super-Psi) ausschalten lassen.
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zum Thema Antisemitismus:
Tobias Jaecker: Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September. Neue Varianten eines alten Deutungsmusters. Lit 2004
Davon abgesehen, dass Jaecker wie so viele die These, es gebe eine "Antisemitismuskeule", allzu leichtfertig beiseite wischt, ist dies ein sehr durchdacht argumentierendes Buch. In seiner Analyse über Judenfeindlichkeit in bestimmten Diskursen (11. September, Nahost-Konflikt, Irakkrieg) wirkt Jaecker überzeugender als etwa Siegfried Jäger (und als das in meinen Augen unsäglich einseitige und hingepfuschte Werk Lars Rensmanns ohnehin).
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Jamal Karsli: Maulkorb für Deutschland. Fakten, Analysen, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte. Eigenverlag 2003
Karlsi wird von einigen wenigen, aber dafür um so nachdrücklicher, als Antisemit verfemt. Weder wird ihm das gerecht, noch lässt sich allein durch das Etikettieren einer Person eine Diskussion beenden. Argumente und Informationen gegen den medialen Mainstream liefert dieses Buch.
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Peter Novick: Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord. DVA 2001
Novick ist der Mann, auf den sich Norman Finkelstein hauptsächlich bezieht; er ist aber weniger angriffslustig und differenzierter. Thema des Buches ist, wie der Holocaust in eine fast religiös-mythische Dimension geraten konnte und welche gesellschaftlichen Risiken damit verbunden sind.
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Doron Rabinovici, Ulrich Speck und Natan Sznaider: Neuer Antisemitismus? Eine globale Debatte. Suhrkamp 2004.
Das beste aktuelle Buch zur Antisemitismuskontroverse, weil es die Problematik in ihren verschiedensten Facetten beleuchtet und unterschiedliche Standpunkte zur Geltung kommen lässt, statt einseitig und hysterisierend Propaganda zu betreiben.
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Fritz Schenk: Der Fall Hohmann. München 2004
Eine gründliche Dokumentation über, so der Autor, einen der vielleicht größten Medienskandale der letzten Jahre.
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